Viola Davis


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Leben & Werk

Amerikanische Schauspielerin. Geachtete, respektierte und vertrauenswürdige Frauen mit integrer Persönlichkeit sind die Domäne der afroamerikanischen Charakterdarstellerin Viola Davis, die sich am Broadway einen Namen machte. Ab 1996 übernahm sie in Fernsehserien und Kinofilmen handlungstragende Nebenrollen. Davis spielte mehrfach unter der Regie von Steven Soderbergh („Traffic“). Für ihre Rolle der verzweifelten und resignierenden Mutter eines Jungen, der in „Glaubensfrage“ (2008) angeblich von einem Priester missbraucht wurde, wurde sie für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Davis spielte in Thrillern („State of Play“), romantischen Dramen („Das Lächeln der Sterne„) und Musikfilmen („Get Rich or Die Tryin‘„), häufig als Krankenschwester, Mutter, Sekretärin, Polizistin oder Dienstmädchen. In F. Gary Grays Thriller „Law Abiding Citizens“ (2010) ist sie die Bürgermeisterin von Philadelphia.

Viola Davis wurde 1965 in Saint Matthews, South Carolina, als Tochter eines auf einer Ranch Pferde züchtenden Vaters in ärmlichen Verhältnissen geboren und sah wie ihre Geschwister Bücher als Möglichkeit, das Elend zu vergessen. Sie besuchte das Rhode Island College und die Juilliard School in New York und verschaffte sich auf der Bühne Anerkennung in Stücken von Richard Wright und August Wilson, die ihr 1999 den Obie Award („Everybody’s Ruby“) und 2001 den Tony Award (Wilsons „King Hedley II“) einbrachten.

Davis‘ erste Rolle in „The Substance of Fire“ (1996) war eine Krankenschwester, die sie auch in der Serie „City of Angels“ (24 Folgen 2000) spielte. In „The Pentagon Wars“ (1998) war sie Sekretärin. Davis war in drei Fimen von Steven Soderbergh zu sehen, als Don Cheadles Frau in „Out of Sight“ (1998, mit George Clooney), im Drogen-Panorama „Traffic“ (2000) als Sozialarbeiterin und im Sci-Fi-Drama „Solaris“ (2002, mit Clooney) als Wissenschaftlerin. Im Melodram „Dem Himmel so nah“ (2003) ist Davis Dienstmädchen von Julianne Moore und Dennis Quaid, in Denzel Washingtons Regiedebüt „Awtone Fisher“ (2004) die leibliche Mutter des Titelhelden (Derek Luke), in „Get Rich or Die Tryin'“ (2005) die Großmutter von 50 Cent, und in Oliver StonesWorld Trade Center“ (2006) eine Mutter im Hospital.

Davis verkörperte in „The Architect“ (2006) eine Aktivistin, die ihr Stadtviertel gegen kommunale Übergriffe verteidigt. In der romantischen Komödie „Kate & Leopold“ (2001, mit Hugh Jackman) ist sie Polizistin, im Politthriller „Syriana“ (2005, mit Clooney) CIA-Ausschuss-Vorsitzende, im Thriller „Disturbia“ (2007, mit Shia LaBoeuf) Police Detective, und im Journalisten-Thriller „State of Play“ (2009, mit Russell Crowe und Rachel McAdams) Dr. Franklin. Eine ihrer schönsten Rollen ist die herzliche Vermieterin des Strandhauses, die mit Diane Lane gelöste Tage vor dem Sturm im Drama „Das Lächeln der Sterne“ (2008) erlebt.

Davis war Gast in den Serien „CSI“, in sieben Folgen von „Law & Order“ (2003-06), und in den Serien „Century City“ (2004) und „Traveller“ (2007), wo sie eine FBI-Agentin spielt. In „United States of Tara“ (2009) ist sie eine Künstlerin.

Viola Davis wurde für „Glaubensfrage“ mit dem Black Reel Award und dem Preis des National Board of Review ausgezeichnet.

Viola Davis ist seit 2003 mit Schauspieler Julius Tenno („The Architect“) verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat.

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